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Anstellung bei abweichendem Richtlinienverfahren
Verfasst am: 08. 02. 2016 [23:07]
aerohead
Themenersteller
Dabei seit: 11.08.2015
Beiträge: 2
Liebe Forenmitglieder,
ich habe folgendes Dilemma und wäre sehr froh, wenn jemand von Euch Rat wüsste.

Seit Herbst 2015 hab ich die Approbation. Nun starte ich in die Zusatzqualifikation für Kinder und Jugendliche (wollte ich schon immer machen).

Nun ist es so, dass ich ein unglaubliches Angebot eines Kinder- und Jugendlichen Therapeuten habe, welcher mich gerne als Sicherstellungsassistent in seiner Praxis haben möchte (was den Ansporn natürlich noch verstärkte). Aufgrund einer günstigen Gelegenheit hab ich mich also flugs in die Weiterbildung geworfen.

Allerdings stehen wir jetzt vor einer Hürde, welche uns ratlos zurücklässt und mich fürchten lässt, dass sämtliche Felle davonschwimmen. icon_frown.gif
Er ist PA, wohingegen ich VT-ler bin.
Gibt es irgendeine Möglichkeit, unter welcher ich in der Praxis arbeiten darf?

Vielen Dank schon mal im voraus und liebe Grüße,
Aerohead
 
Verfasst am: 11. 02. 2016 [14:47]
s.huebner
Moderator
Dabei seit: 26.10.2013
Beiträge: 118
Hallo,

leider sehe ich diesbzgl. große Probleme, da es zum einen unterschiedliche Fachkunden sind und zum anderen gesetzlich PP und KJP quasi unterschiedliche Berufe sind und Du auch die Approbation KJP bräuchtest. Der Sicherstellungsassistent hat quasi die Funktion einer Vertretung. Weil der andere z. B. krank ist, übernimmt man sein Arbeit, so dass sowohl die gleiche Fachkunde als auch Approbation vorhanden sein muss.

Ich weiß nicht, in welchem Bundesland Du bist, aber in Hessen gibt es die einmalige Möglichkeit der Ausbildungsassistenz (aber auch da macht wahrscheinlich die gleiche Fachkunde mehr Sinn).

Ich habe mal aufgeschnappt, dass wenn man schon eine PP-Approbation hat und in der Zusatzweiterbildung KJP ist, es durchaus aushandelbar ist, bereits im Kostenerstattungsverfahren Kinder- und Jugendliche zu behandeln, wenn Unterversorgung herrscht.
Vielleicht kannst Du Dich da mal umhören?!

LG

Simone
 
Verfasst am: 13. 02. 2016 [00:25]
aerohead
Themenersteller
Dabei seit: 11.08.2015
Beiträge: 2
Liebe Simone,

zunächst mal ganz herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort. Ich weiß das sehr zu schätzen.

Ich lebe in Bayern. Laut Aussage des Präsi der PTK Bayern sollte die KJP Zusatzqualifikation ausreichend sein. Die dafür nötigen Fälle könnte ich notfalls auch wo anders absolvieren. Das wäre nicht das Hauptproblem und ich könnte sicher auch in zwei Jahren noch in der Praxis einsteigen.
Das Hauptproblem stellt wohl die abweichende Fachkunde dar. Was insofern eigentlich ja für alle eine lose-lose- Situation ist. Mit PA und VT wäre das Portfolio der Praxis und damit das Angebot für die Patienten ja erweitert.
Die Frage ist also, ob es irgendeine Möglichkeit der Anstellung gibt.
Oder ggf. eine Alternative. Zum Beispiel, falls mein "Wunsch-Chef" einen Teil seines Sitzes abgeben würde (das würde er sicher nicht jetzt machen, aber zu einem späteren Zeitpunkt ggf. -hat er so halb angedeutet icon_wink.gif). Da müsste dann halt die Zulassungsstelle mitspielen, nicht wahr? Wäre das ein gangbarer Weg?

Liebe Grüße,
Aerohead
 



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