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Verfahrenswechsel nach der Zwischenprüfung
Verfasst am: 24. 01. 2021 [10:54]
gydkaa
Themenersteller
Dabei seit: 24.01.2021
Beiträge: 2
Hallo liebe Community,

ich bin sehr unglücklich in der Verhaltenstherapie, da ich mich gar nicht mit den Inhalten identifizieren kann, da nicht daran glaube, dass das irgendeinem Menschen langfristig helfen kann. Ob das nun stimmt oder nicht bzw. für wen und für wen nicht, das sei einfach mal dahingestellt. Fakt ist, wenn ich an mein Verfahren nicht glaube, dann mach ich schlechte Arbeit. Ich würde nun am liebsten in ein systemisches Verfahren, entsprechend auch in ein ganz anderes Institut wechseln. Ich stehe relativ kurz vor meiner Zwischenprüfung und habe mehr als die Hälfte meiner Seminarstunden abgeleistet. Hat jemand schonmal etwas ähnliches gemacht und kann mir sagen, ob das überhaupt realistisch ist, oder ob die Institute mich vielleicht gar nicht nehmen, bzw. ich dann eigentlich wieder komplett von vorn beginnen darf?

Ich würde mich sehr über Rückmeldungen freuen.

PS: Und bitte keine Diskussionen darüber, welches Therapieverfahren nun sinnvoller ist etc. Mir ist ja ganz klar, dass das was individuelles ist und nur mein Blick auf die ganze Sache.

LG Gydkaa

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[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 24.01.2021 um 10:55.]
 
Verfasst am: 25. 01. 2021 [14:20]
thobaben
Dabei seit: 09.02.2019
Beiträge: 105
Ich gehe davon aus, dass Vieles anerkannt werden kann.
Bei einem Institutswechsel muss das alte Institut bescheinigen, was bereits absolviert wurde.

Ich meine aus meiner Erfahrung zu erinnern, dass das neue Institut diese Unterlagen beim Prüfungsamt einreichen musste, die das anerkennen konnte und ich dann auf dieser Basis die Ausbildung am neuen Institut fortsetzen konnte.

Erster Schritt wäre ein Institut zu finden, dass Dich aufnimmt und Dir erklärt wie mit Quereinsteiger*innen umgegangen wird.

Viel Glück!
Herzlicher Gruß
Amelie Thobaben
 
Verfasst am: 25. 01. 2021 [21:03]
gydkaa
Themenersteller
Dabei seit: 24.01.2021
Beiträge: 2
Hallo thobaben,

vielen lieben Dank für deine Antwort. Hast du selber einen Verfahrenswechsel gemacht und von welchem in welches Verfahren bist du denn gewechselt? Hatte gar nicht zu hoffen gewagt, dass dies möglich ist icon_smile.gif

LG Gydkaa
 
Verfasst am: 26. 01. 2021 [15:11]
ninger
Dabei seit: 26.01.2021
Beiträge: 1
Hallo Gydkaa,

ich selbst habe auch kürzlich erst das Verfahren und Institut gewechselt (auch von VT auf SYS, allerdings KJP). Ging relativ unkompliziert, war aber noch relativ am Anfang meiner Ausbildung.
Die Stunden der praktischen Tätigkeit wurden mir angerechnet, die Theoriestunden allerdings nicht, bzw. konnte ich die Stunden zumindest in die freie Spitze nehmen. Es könnte also sein, dass du auch mit der Theorie neu anfangen musst. Das kommt aber bestimmt auch auf das Institut und LPA an.

LG Nina
 
Verfasst am: 27. 01. 2021 [21:20]
mss
Dabei seit: 27.12.2019
Beiträge: 30
"ninger" schrieb:

Hallo Gydkaa,

ich selbst habe auch kürzlich erst das Verfahren und Institut gewechselt (auch von VT auf SYS, allerdings KJP). Ging relativ unkompliziert, war aber noch relativ am Anfang meiner Ausbildung.
Die Stunden der praktischen Tätigkeit wurden mir angerechnet, die Theoriestunden allerdings nicht, bzw. konnte ich die Stunden zumindest in die freie Spitze nehmen. Es könnte also sein, dass du auch mit der Theorie neu anfangen musst. Das kommt aber bestimmt auch auf das Institut und LPA an.

LG Nina


Ich selbst mache seit einigen Monaten die systemische PP-Ausbildung. In meinem Jahrgang sind zwei, die zuvor in der tiefenpsychologischen bzw. analytischen Ausbildung waren. Soweit ich das mitbekommen habe, läuft das da weitgehend so wie bei Nina.

Das Institut ist wohl auch bereit, Theorieblöcke wie "Grundlagen der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie" ihnen anzuerkennen. Da es sich dabei aber meist um einen Teil eines Ausbildungswochenendes handelt, würde das in der Praxis bedeuten, dass die zwei für wenige Stunden das Institut verlassen könnten. Sie bleiben scheinbar jedoch lieber bei uns und hören sich das Thema nochmal an.

Ich habe auch schon von einigen Instituten gehört, dass systemische Beratungs- bzw. Therapieausbildungen (ohne Approbation) teilweise anerkannt werden. Aber das sind wohl nur wenige der 600 Theoriestunden.

So viel zu dem, was ich so gehört habe (keine Gewährleistung).

Viele Grüße, Mia
 



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