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prozentuale Vergütung - Praktische Ausbildung (600h)
Verfasst am: 27. 05. 2021 [14:21]
qwertzuiopü
Themenersteller
Dabei seit: 29.04.2021
Beiträge: 2
Hallo liebe PiA's,

ich hätte mal eine Frage zur Vergütung in der praktischen Ausbildung, also bei den eigenen Fällen. Soweit ich es richtig verstanden habe, müssen die Institute seit letztem Jahr mind. 40% der "Bezahlung" der Krankenkasse an die Pias abgeben. Ich weiß auch, dass es teilweise Ausnahmeregelungen gibt, da man bei manchen Instituten Supervision und Selbsterfahrung selbst zahlen muss, bei anderen nicht.
Mein Institut zahlt aktuell 35% aus, Supervision (unter strengen Regelungen) und Selbsterfahrung ist im Preis inklusive gewesen. Allerdings haben wir auch einen relativ hohen Monatsbeitrag gezahlt (SV und Selbsterfahrung sozusagen schon vorbezahlt). Also 3 Jahre lang monatlich 454€ (16.344€).
Deshalb denke ich, dass die "Ausrede" bei uns nicht zählt.

Wie seht ihr das? Wie ist das an euren Instituten? Ich (und andere) habe auch schon mehrmals bei uns nachgefragt, man bekommt nur die Aussage, dass es gerade geprüft werde.

Gibt es irgendeine Möglichkeit, da etwas "Druck" zu machen? Oder gut zu argumentieren?

Ich freue mich über eure Rückmeldung.

Liebe Grüße, Clara
 
Verfasst am: 30. 05. 2021 [11:44]
padron
Dabei seit: 22.03.2015
Beiträge: 35
Hallo,

bei uns zahlen wir Supervision selber und müssen noch 40h Einzelselbsterfahrung selber bezahlen (was natürlich inhaltlich ein Gewinn ist), bekommen aber 60% ausbezahlt.
Machen wir mal ne reine Kostenkalkulation bei idealerweise
100h Gruppensup und 50h Einzelsup.


100 x25 =2500 Einzelsup
50 x100 =5000 Gruppensup
=7500

40 x100 =4000 EinzelSA

=11500 Extrakosten

600 x60 =36000 Einnahmen 60%
=24500 Rest
600 x35 =21000 Einnahmen 40%

Damit steht jemand bei uns nach 600h mit 3500 Euro mehr etwas besser da. Aber auf die Gesamtbetrachtung sind natürlich die Details wichtig, z.B. könnt ihr mehr Einzelsup machen. Kriegt ihr Räume zu Verfügung gestellt etc. Die mindestens 40% auszuzahlen werden schnell zur Milchmädchenrechnung, wenn in der Gesamtkalkulation des Instituts einfach umgeschichtet wird.
Gebühren von 16.344€ sind ok, aber monatliche Raten von 454€ sind am Anfang auch nicht ohne.

VG
 
Verfasst am: 30. 05. 2021 [15:03]
qwertzuiopü
Themenersteller
Dabei seit: 29.04.2021
Beiträge: 2
Hallo,

danke erst einmal für deine Rückmeldung.
Ja das ist schon viel, was man da zusätzlich noch zahlen muss.

bei uns gibt es allerdings strenge Vorgaben, es werden beispielsweise nur 50 Einzelsupervisionen bezahlt und in der Gruppensupervision müssen wir 4 TN sein (es wird sozusagen nur 25€ pro Stunde bezahlt). Wenn ich das nicht erfülle, muss ich halt drauf zahlen.

Und Räume gibt es theoretisch schon, allerdings wirbt das Institut, dass es deutschlandweit vernetzt ist. Es machen also viele die PA in einer Lehrpraxis. da werden aber nur 7-10€ pro Stunde gezahlt... Da muss man also auch Glück haben...

naja, echt alles doof so... im nachhinein ist man immer schlauer... icon_wink.gif

LG
 
Verfasst am: 01. 06. 2021 [14:12]
thobaben
Dabei seit: 09.02.2019
Beiträge: 111
Um einen wirklichen Vergleich anzustellen, muss man alle Ausgaben berücksichtigen und auch die Leistungen/Service, der untschiedlich aussieht.

Wir haben es mal für ein paar Bsp. übernommen:

https://www.piaportal.de/fileadmin/oeffentlich/Ausbildung/Ausbildungsinstitute_Kriterien_fuer_die_Auswahl.pdf
 



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