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Erfahrungen mit den Kassen in Bayern
Verfasst am: 10. 01. 2012 [14:02]
frank.mutert
Themenersteller
Dabei seit: 12.01.2011
Beiträge: 82
Hallo,

ich fände es sehr hilfreich Informationen darüber zu haben, welche Kassen aktuell bereit sind über das Kostenerstattungsverfahren abzurechnen. Wahrscheinlich macht es Sinn, dies nach Regionen zu unterteilen. Ich fange also mit Bayern an:

meiner Erfahrung nach erstatten:
- AOK: nicht (1)
- BKK BMW nicht (1)
- BKK Bahn nicht (1)
- TK: seit dem 01.03. 12 wohl keine Genehmigungen mehr!(5)

- Barmer EK: nicht (1)
- DAK: problemlos (1)
- SBK Siemens West: völlig problemlos und schnell (2)
- BMW BKK: Beantragtes Kontigent genehmigt, aber jede Verlängerung strikt ausgeschlossen (1)
- BKK Mobil Oil: problemlos (1)
- BKK mhplus: problemlos (1)
- Hanseatische KK: mit Kürzung der beantragten Stunden um 50% (1)
- Techniker KK: problemlos (6), nun aber auch 2 Ablehnungen durch die jeweils gleiche Sachbearbeiterin icon_cry.gif

Ich hoffe auf Ergänzungen...

Beste Grüße

Frank

Dipl.-Psych. Frank Mutert
Psychologischer Psychotherapeut
Landsberger Str. 497
81241 München
Tel.:089/88952210
 
Verfasst am: 16. 01. 2012 [12:14]
ksu
Moderator
Dabei seit: 18.11.2010
Beiträge: 34
Hallo Frank,

hier kommen Hamburger Infos:

- "alle" BKKs: mehr o. weniger problemlos,
- IKK: ja,
- TK: seit 3 Mon. wieder möglich,
- DAK: zuletzt nein,
- Barmer: nein,
- AOK: nein

Schönen Gruß, Kerstin
 
Verfasst am: 19. 02. 2012 [10:43]
thomasschnorbach
Dabei seit: 12.02.2012
Beiträge: 2
Hallo Frank,

ich arbeite in Oberfranken, Bayreuth als Kostenerstatter. Ich habe derzeit von der AOK
(3) in der Probatorik und darüber hinaus gerade für (1) die Therapiegenehmigung erhalten. Keine Probleme!
BKK Farber-Castell(1) in Therapie, problemlos.
BKK 24 (1) problemlos.
TKK (1), genehmigen in der Probatorik nur 5 x 35150, während AOK und Barmer zusätzlich 1 x 35150 B genehmigen.
Barmer (2), langwierig, spielen auf Zeit.
DAK (0)! Hier habe ich keinerlei Rückmeldung bzw. überhaupt mal einen Patienten, den ich bis in die Probatorik gebracht hätte.
Jugendhilfe (2), die einzigen, die ich nach GOP abrechne, sonst scheinen die Privatpatienten im KJP-Bereich eher rar zu sein.

Grüße Thomas
 
Verfasst am: 19. 02. 2012 [17:15]
frank.mutert
Themenersteller
Dabei seit: 12.01.2011
Beiträge: 82
Hallo Thomas,

herzlich willkommen im Forum! icon_razz.gif

Vielen Dank für Deine Rückmeldung. Es scheint wirklich gravierende Unterschiede innerhalb der Regionen zu geben. Dazu hängt es wohl noch vom einzelnen Sachbearbeiter, selbst innerhalb der einzelnen Standorte, ab.

Trotzdem ist es offensichtlich viel zu wenig bekannt, dass Mann/Frau sehr wohl auch ohne Kassenzulassung erfolgreich eine Praxis betreiben kann.

Sobald ich dazu komme, werde ich mal meine Zahlen im Gründungsthread korrigieren... Im Moment bin ich schlicht voll, d.h. ich habe im Schnitt ca. 30! Patienten pro Woche, Tendenz steigend. Darunter sind natürlich viele, die ich aus dem MVZ mitgenommen habe, dennoch würde sich die Praxis bereits jetzt tragen, hätte ich bei Null angefangen. Wohlgemerkt bereits 6 Wochen nach Gründung.icon_eek.gif

Wenn das so bleiben sollte, werde ich auf den Erwerb einer Kassenzulassung verzichten.

Beste Grüße

Frank

Dipl.-Psych. Frank Mutert
Psychologischer Psychotherapeut
Landsberger Str. 497
81241 München
Tel.:089/88952210
 
Verfasst am: 20. 02. 2012 [17:48]
thomasschnorbach
Dabei seit: 12.02.2012
Beiträge: 2
Hallo Frank,

ja, auch ich habe zwei Wochen nach Gründung meine eigene Kapazitätsgrenze (10) erreicht. Ich bin derzeit noch in einem Angestelltenverhältnis tätig, das ich sukzessive reduzieren werde.
Ärgerlich ist allerdings, dass einerseits das Kostenerstattungsverfahren in den Medien bzw. auch durch die DPtV als Alternative zu den langen Wartezeiten beworben wird. Andererseits der Patient seinen gesetzlichen Anspruch nur bei günstigen Umgebungsvariablen (KK, Region, MDK, Sachbearbeiter) durchsetzen kann. Hier müsste m. E. noch deutlicher über die Verbände in den entscheidenen Gremien Wirklichkeit und Druck generiert werden. Das zeigen auch die Rechenspielchen zur Bedarfsplanung bzw. Quotenumsetzung. Seit 2009 wird nun an der adäquaten Umsetzung der 20% KJP-Quote "gebastelt". Da bin ich mal gespannt, wieviel von den 117 Sitzen übrig bleiben werden, die 2013 gleichzeitig mit dem Versorgungsstrukturgesetz umgesetzt werden sollen. banghead.gif
 
Verfasst am: 21. 02. 2012 [12:03]
deppenkemper
Dabei seit: 05.05.2011
Beiträge: 10
Hallo an Alle,

ich arbeite seit zwei Jahren erfolgreich mit HPG Psych Zulassung im KE-Verfahren im Bereich Schwaben südlich von Augsburg. Bei uns zahlt die AOK nicht, die TKK bedingt. Keine größeren Probleme habe ich mit den verschiedenen BKK´s. Sehr gut läuft es auch mit der Barmer GEK. Mir ist vom MDK noch nie ein Bereicht abgelehnt worden, sondern Probleme entstanden immer nur durch die Sachbearbeiter, die das System nicht vollständig überblicken und z.B. behaupten, ich dürfe ja nicht heilkundlich tätig werden. Dabei wurde durch das PThG ja nicht die HPGPsych-Erlaubnis abgeschafft oder verboten. Ich denke mit Approbation ist die Kostenerstattung einfacher, aber Diskussionen werden immer noch kommen.icon_rolleyes.gif

Ich habe gehört, es sollen gesetzliche Regelungen erarbeitet werden, für die Inanspruchnahme von KE durch Patienten, um das Verfahren zu vereinheitlichen und für die Patienten einfacher zu machen. icon_eek.gifIch kann mal nach schauen, woher ich die Info habe, aber dass geht erst nach den Prüfungen im März zur PP. Schwierig sind im KE verfahren außerdem häufig die Abrechnungen mit den Kassen. Sehr oft werden ausschließlich nur die Therapiestunden gezahlt, keine Berichte und auch sonst nix! Da würden mich Eure Erfahrungen mit gestellten Rechnungen interessieren. Nach zwei Jahren denke ich, ein Kassensitz lohnt sich sehr wohl, weil man da die Ganze Arbeit und nicht nur die Therapiestunden bezahlt bekommt und erheblich weniger Zeit aufwenden muss, Patienten bei den Krankenkassen durch zu boxen - Zeit die man im KE-Verfahren nicht bezahlt bekommt.icon_evil.gif

Deppenkemper
 
Verfasst am: 27. 11. 2012 [15:33]
roebe
Dabei seit: 21.11.2012
Beiträge: 1
Bin seit 20 Jahre Niedergelassen schwerpukt Psychotherapie
zusatzbezeichnung Psychotherapie. Möchte in etwa ein Jahr eine Privatpraxis in München gründen -Psychotherapie,und Homöopathie. ;habe überhaupt keine Ahnung was auf mich zukommt.Wer kann mir Ratschläge geben?
 



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