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Bezahlte Psychiatriestelle in Südwestdeutschland finden
Verfasst am: 24. 07. 2014 [20:05]
peter74
Themenersteller
Dabei seit: 02.04.2014
Beiträge: 8
Hallo liebe Forenmitglieder,

ich habe letzte Woche meine Bewerbung an einem Ausbildungsinstitut in Heidelberg abgeschickt und hoffe nun darauf, zunächst einmal ins Assessment im September zu kommen und danach tatsächlich einen Platz für 2015 zu bekommen, drückt mir die Daumen icon_wink.gif....

Ich bin gerade in einer relativ gut bezahlten Psychosomatikjob und möchte danach in die Psychiatrie wechseln. Da bei mir aber eine kleine Familie hinten dransteht die ich nebenbei versorgen muss kann ich keine Stelle vor Ort nehmen (dort bekommt man 150 Euro "Taschengeld" im Monat...), meine Frage an euch lautet: wie seid ihr an eine gute PI-Stelle gekommen? Welche Psychatrien könnt ihr empfehlen in Südwestdeutschland? Bin mobil, daran sollte es also nicht scheitern...

Beste Grüße
Peter
 
Verfasst am: 02. 08. 2014 [13:02]
sigmund
Dabei seit: 23.07.2013
Beiträge: 104
"peter74" schrieb:

Hallo liebe Forenmitglieder,

ich habe letzte Woche meine Bewerbung an einem Ausbildungsinstitut in Heidelberg abgeschickt und hoffe nun darauf, zunächst einmal ins Assessment im September zu kommen und danach tatsächlich einen Platz für 2015 zu bekommen, drückt mir die Daumen icon_wink.gif....

Ich bin gerade in einer relativ gut bezahlten Psychosomatikjob und möchte danach in die Psychiatrie wechseln. Da bei mir aber eine kleine Familie hinten dransteht die ich nebenbei versorgen muss kann ich keine Stelle vor Ort nehmen (dort bekommt man 150 Euro "Taschengeld" im Monat...), meine Frage an euch lautet: wie seid ihr an eine gute PI-Stelle gekommen? Welche Psychatrien könnt ihr empfehlen in Südwestdeutschland? Bin mobil, daran sollte es also nicht scheitern...

Beste Grüße
Peter



Wie Du in Deiner Gegend einen Psychiatriejob bekommst, mit dem Du Deine Familie ernähren kannst, weiß ich auch nicht.

Aber ich empfehle Dir, den Vertrag mit dem Ausbildungsinstitut erst zu unterschreiben, wenn Du eine Lösung für dieses Problem hast. Sonst wirst Du sehr bald auf einem Taschengeldjob sitzen (kognitive Dissonanz: Jetzt habe ich schon unterschrieben/Es dauert ja doch nur ein paar Monate/Meine Familie kann auf etwas verzichten/Es wird schon irgendwie gehen/Hallo Mami+Papi...) und vielleicht in eine fette Existenzkrise schlittern.

Frag in Deinem Ausbildungsinstitut nach, ob sie Dir helfen können, oder ob Du die praktische Ausbildung vorziehen darfst, um mit den Honoraren den späteren Taschengeldjob abzudecken (nicht in der umgekehrten Reihenfolge, wenn Du keine Rücklagen hast!).

Du könntest auch vorsichtig bei Deinem Arbeitgeber nachfragen, ob man Dich für die Psychiatrie freistellen könnte (= Rückkehrrecht). Dann hast Du zumindest ein Sicherheitsnetz. Schriftliche Vereinbarung nicht vergessen!
 
Verfasst am: 03. 08. 2014 [22:19]
peter74
Themenersteller
Dabei seit: 02.04.2014
Beiträge: 8
Hallo Sigmund,

ich hatte schon bei der Infoveranstaltung des Instituts abgeklärt, ob man das Psychatriejahr eventuell etwas nach hinten bzw. die bezahlte Praxis nach vorne schieben könnte, das wird leider nicht genehmigt da man für die praktische Arbeit die vorläufige Approbation braucht, die erst nach der Zwischenprüfung gewährt wird, Voraussetzung für diese wiederum ist, du errätst es, das abgeschlossene PI und PII.
Was die kognitove Dissonanz betrifft; ich kenne leider keinen der "ohne" durch die Ausildung gekommen ist, hier gibt es meiner Meinung nach einfach noch zu viele Systemfehler weswegen ich diesen Schritt auch erst relativ spät gehe, aber bei uns in der Region habe ich ohne Therapieausbildung leider fast keine Aussicht auf eine langfristige Vollzeitstelle, außerdem sehe ich meine berufliche Zukunft auch langfristig in der Klinischen.
Das mit dem Rückkehrrecht klingt aber nach einer guten Idee, ich danke dir auf jeden Fall für deine Tipps!

 
Verfasst am: 17. 08. 2014 [09:13]
stephiehild
Dabei seit: 04.11.2012
Beiträge: 31
Hallo Peter,

in Baden-Württemberg gibt es seit kurzem einen Tarifvertrag für PiA, sodass z.B. Unikliniken immerhinn 1000€ für PiA Stellen zahlen müssen. Dies hat aber auch zur Folge hatte, dass nun weniger Stellen angeboten werden.
Der Psychiatrienverband ZfP bezahlt schon seit längerem die 1000€ für eine Vollzeitstelle. Einfacher findet man Plätze, wenn man in eine Psychiatrie geht, die eher ab vom Schuss ist (z.B Bad Schussenried).
Viel Erfolg bei der Suche.

Liebe Grüße,
Stephie
 
Verfasst am: 17. 08. 2014 [10:40]
peter74
Themenersteller
Dabei seit: 02.04.2014
Beiträge: 8
Danke für die Infos Stephie icon_smile.gif!

LG Peter
 



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