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Forum » Ausbildung » Ablauf
 
Ausbildungsfälle Stundenprüfung Obergrenze des Instituts überschreiten? Was sind die Konsequenzen?
Verfasst am: 12. 06. 2020 [13:34]
scya.
Themenersteller
Dabei seit: 08.03.2016
Beiträge: 5
Liebe KollegInnen,

ich hatte für die tp. Ausbildung insg. 7 PatientInnen aufgenommen und behandele davon aktuell noch 5. Aus meiner Sicht und der der SupervisorInnen waren oft Fortführungen notwendig, so dass ich, wenn ich alle PatientInnen gemäß ihres Bedarfs versorgen wollte, die 800 Stunden, die mein Thüringer Institut als gemäß ansieht, um insg. 60 Stunden überschreiten würde. Angeblich bin ich damit seit 10 Jahren die einzige im Institut. Nun kann ich natürlich einzelne Therapien verkürzen, doch wurde ich darauf hingewiesen dass das auch schwierig sei, da ich der Sorgfaltspflicht nachzukommen habe, und mit "ich habe keine Stunden mehr" dürfe ich ein vorzeitiges Ende der PT auch nicht begründen. Auch stinkt es mir bei manchen Fällen sehr, da manche eindeutig noch länger brauchen als ich jetzt mit ihnen laut Institut noch machen darf.
Jetzt meine Fragen an Euch:
Was kann mir drohen wenn ich nach dem Ausschöpfen meiner 800 Stunden weiter abrechne, außer dass ich ab der800. mglw. umsonst arbeite?
Kann das Institut mich "rauswerfen"?
Kann es mir die Prüfung verweigern?
Kann es mich wegen irgendetwas verklagen/belangen?
Können mir in der mündlichen Prüfung Schwierigkeiten entstehen?

Technisch ist es vielleicht wichtig zu wissen, dass die Abrechnungsscheine über das Institut an die Krankenkassen gehen.

Freue mich besonders über Antworten von KollegInnen die in der selben Situation waren, danke im Voraus!
 
Verfasst am: 15. 06. 2020 [20:22]
sickmann
Dabei seit: 26.02.2017
Beiträge: 12
Hallo scya,

vielleicht ist es wichtig zu wissen, dass die 800 Stunden soweit ich weiß i.d.R. in allen Instituten als Obergrenze gelten. 600 Stunden sind gesetzlich als Untergrenze festgelegt. Die 800 Stunden sind glaube ich von Instituten und Krankenkassen verhandelt worden, da die KK ja die Kosten tragen müssen.

Bei mir im Institut (VT) war es so, dass zur Not Patientinnen an Kolleginnen weitergegeben werden konnten, wenn man die selber nicht "zu ende" therapieren konnte. Inwieweit das bei einer TP Behandlung aber möglich/ sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen. Manche haben Patientinnen aus der Ambulanz dann auch mit in die eigene Praxis übernommen.
Zu möglichen Konsequenzen kann ich dir leider nichts sagen, aber bei uns waren Institusleiter auch in den mündlichen Prüfungen als Prüfer, das solltest du vielleicht bedenken.

Grüße
Helge
 
Verfasst am: 16. 06. 2020 [14:51]
s.huebner
Moderator
Dabei seit: 26.10.2013
Beiträge: 118
Hallo,

soweit ich weiß, sind die Patienten, die Du im Rahmen der Ausbildung unter SV behandelst, nicht "Deine Patienten, sondern die des Institutes". Insofern müsste das Institut mit Dir eine für alle Seiten tragbare Lösung finden. Einfach weitermachen, ohne eine gemeinsame Lösung, halte ich gerade gegen Ende der Ausbildung für schwierig.

LG

Simone
 



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