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Mündliche Prüfungsfragen KJP-VT
Verfasst am: 13. 06. 2020 [22:05]
tobias.tretter
Dabei seit: 05.12.2019
Beiträge: 3
Hi, hier mal Prüfungsfragen vom CIP in München, welche ich bei meiner Prüfung bekommen habe. Viele Grüße!

Erinnerungsprotokoll Gruppenprüfung 30.03.20
(Veränderte Prüfungssituation und Prüfer aufgrund von Corona)

Einzelprüfung:
Welcher Fall wurde ausgewählt?:
1. Fall: 16-jähriger-Jugendlicher, Kurzzeittherapie, Therapieabschluss vor 8 Monaten; isolierte Phobie, wenig komplex, Fallbeschreibung um 2-3 Seiten kürzer als Fall 2.
2. Fall: 10-jähriger Junge, Langzeittherapie, Therapieabschluss vor 4 Jahren, ADHS & Enuresis (diurna und nocturna), komplexe Familienstruktur
 Fall 2 wurde ausgewählt.
Prüfer 1: Sie hatten ja einen sehr komplexen Fall. Die Enuresis Nocturna ist dann völlig verschwunden ohne apparative Verhaltensmedizin? Sehen Sie die Medikation als Ursächlich für die Remission? Spielt der kulturelle Hintergrund in Hinblick auf die Enuresis eigentlich eine Rolle.
Prüferin 2: Wie bewerten Sie denn die Zombiefilme die er gesehen hat? Wie sind sie denn auf die Ängste des Jungen eingegangen? Warum haben Sie hier so stark mit der Mutter gearbeitet?
Prüfungsvorsitzende: Haben Sie bei der Familie ein zugrundeliegendes Gefühl gesehen? Ich meine, gab es ein vorherrschendes emotionales Thema. Also ich sehe bei der Familie große Scham-Anteile, sahen Sie diese auch?
Prüfer 4: Also sie beschreiben den Jungen als charmant (ich hatte tatsächlich im psychologischen Befund von dem „charmanten 10-jährigen Jungen…“ gesprochen, ansonsten kam es im Bericht nicht mehr vor) – woran machen Sie das denn fest? Hatte er nicht auch was freches? Also die Jungs die ich kenne, haben was spitzbübisches, manchmal sind sie sogar schadenfroh. Haben Sie sowas nicht bemerkt

Gruppenprüfung (3 Prüflinge, ich bekam stets die dritte Frage):
Prüfer 4:
1. Was sind die vier Merkmale der systematischen Desensibilisierung? Nachfrage: Muss die systematische Desensibilisierung immer mit Entspannung durchgeführt werden bzw. was ist der stärkste inkompatible Reiz?
Prüfungsvorsitzende:
1. Was bedeutet die Elternarbeit für Sie als Therapeut? Welche Schwierigkeiten treten auf? (Nachfrage (da als Beispiel genannt) Was ist problematisch daran jemanden mit seiner Alkoholabhängigkeit in der Elternarbeit zu konfrontieren?
Prüferin 2:
1. Was ist im Patientenrechtegesetz geregelt? Nachfrage zur Dokumentation: Was muss dokumentiert werden? Was ist dort noch geregelt? Nachfrage (entsprechend meiner Antwort): Wie erklären Sie Patienten was der Unterschied zwischen VT und PA ist? Weitere Nachfrage: Was sie bei tiefenpsychologischen Verfahren beschreiben, würde ich als Patientin antworten, dass ich das aber schon gut finde und auch will. Was würden Sie antworten?
Prüfer 1:
1. Zeigte eine Grafik einer Studie aus England. Demnach würden sich die meisten Eltern bei einer Therapie ihrer Kinder mit ADHS eine Steigerung der schulischen Leistungsfähigkeit wünschen. Wie erklären Sie sich das? Wie wird medikamentös behandelt? Welche Nebenwirkungen hat Methylphenidat? Welche weiteren Mittel kommen zum Einsatz?


 



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