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Entscheidung Therapieverfahren
Verfasst am: 25. 01. 2021 [12:11]
enni
Themenersteller
Dabei seit: 25.10.2020
Beiträge: 9
Hallo,

mich würde interessieren, wie ihr euch für ein Therapieverfahren entschieden habt.
Ich finde es sehr schwer vor der Ausbildung herauszufinden, welches Verfahren wirklich am besten zu einem passt.
Gibt es zum Beispiel gute Bücher/Videos, die einem ein besseres Bild von den verschiedenen Richtlinienverfahren vermitteln?

Ich würde mich über Antworten freuen.icon_smile.gif
 
Verfasst am: 25. 01. 2021 [14:21]
thobaben
Dabei seit: 09.02.2019
Beiträge: 105
Eine Möglichkeit ist, Infoveranstaltungen verschiedener Institute zu besuchen.
 
Verfasst am: 14. 02. 2021 [18:22]
golani48
Dabei seit: 14.02.2021
Beiträge: 2
Liebe Leser*innen,

würdet Ihr generell empfehlen, eher eine PP Ausbildung aufzunehmen, wenn man zuvor Psychologie studiert hat? Auch wenn mich die Arbeit mit KiJu reizt, bin ich mir unsicher, ob ich als PP nicht breiter aufgestellt bin. Auch stellt sich mir die Frage, ob die KJP Ausbildung eher für Pädagog*innen ausgerichtet ist. Vielleicht kann jemand seine Erfahrungen schildern.

Liebe Grüße!
 
Verfasst am: 14. 02. 2021 [18:53]
geopia
Dabei seit: 17.10.2018
Beiträge: 13
"Golani48" schrieb:

Liebe Leser*innen,

würdet Ihr generell empfehlen, eher eine PP Ausbildung aufzunehmen, wenn man zuvor Psychologie studiert hat? Auch wenn mich die Arbeit mit KiJu reizt, bin ich mir unsicher, ob ich als PP nicht breiter aufgestellt bin. Auch stellt sich mir die Frage, ob die KJP Ausbildung eher für Pädagog*innen ausgerichtet ist. Vielleicht kann jemand seine Erfahrungen schildern.

Liebe Grüße!


Bin selber PPler, aber die KiJu sind ja nicht weniger breit aufgestellt - allein schon, weil die mit Kindern und deren Eltern arbeiten müssen icon_wink.gif

Für die Entscheidung ist ja vor allem wichtig, ob mensch gern mit Kindern arbeitet - und mit deren Eltern. Da kann ein Kurzpraktikum oder Hospitieren für ein paar Tage in entsprechenden Einrichtungen auch helfen, Klarheit zu bekommen. Würde die einfach mal anschreiben und nachfragen, ob das geht - ist mit Corona gerade nur eventuell etwas schwieriger :/

Kenne einige Psychotherapeut:innen, denen so eine kurze Exposition sehr bei ihrer Entscheidungsfindung geholfen hat.
 
Verfasst am: 21. 02. 2021 [08:16]
mss
Dabei seit: 27.12.2019
Beiträge: 30
"golani48" schrieb:

Liebe Leser*innen,

würdet Ihr generell empfehlen, eher eine PP Ausbildung aufzunehmen, wenn man zuvor Psychologie studiert hat? Auch wenn mich die Arbeit mit KiJu reizt, bin ich mir unsicher, ob ich als PP nicht breiter aufgestellt bin. Auch stellt sich mir die Frage, ob die KJP Ausbildung eher für Pädagog*innen ausgerichtet ist. Vielleicht kann jemand seine Erfahrungen schildern.

Liebe Grüße!



Die meisten Psychologen wählen PP, weil es leichter ist, dann noch einen "Abrechnungsschein" für Kinder zu machen und man somit eine größere Patientengruppe hat. Wenn man erst die KJP-Approbation erreicht, muss man danach noch die PP-Approbation machen, wenn man auch PP abrechnen möchte.

Fakt ist, dass die meisten KJPler derzeit Pädagogen sind (ca. 85%). Und das die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen immer auch Arbeit mit Eltern, Schulen, Jugendämtern etc. beinhaltet. Ums Pädagogische kommt man da also nicht rum icon_wink.gif

Dennoch werden in Zukunft nach aktuellem Stand nur noch Psychologen KJPler werden dürfen (übers Psychotherapiestudium). Mal sehen, ob wir dann überhaupt noch genug KJPler finden werden...

Wie auch immer: Wenn du lieber mit Kindern und Jugendlichen arbeiten willst, würde ich dir auch die KJP-Approbation empfehlen. Dann bekommst du die beste Ausbildung für deine zukünftigen kleinen Patienten icon_smile.gif
 
Verfasst am: 21. 02. 2021 [08:22]
mss
Dabei seit: 27.12.2019
Beiträge: 30
"enni" schrieb:

Hallo,

mich würde interessieren, wie ihr euch für ein Therapieverfahren entschieden habt.
Ich finde es sehr schwer vor der Ausbildung herauszufinden, welches Verfahren wirklich am besten zu einem passt.
Gibt es zum Beispiel gute Bücher/Videos, die einem ein besseres Bild von den verschiedenen Richtlinienverfahren vermitteln?

Ich würde mich über Antworten freuen.icon_smile.gif



Mir hat v.a. ein Praktikum auf einer Eltern-Kind-Station mit systemischen Konzept geholfen. Dort arbeiteten TP- und VTler.

Vorträge und Literatur können auch einen Einblick geben. Zudem sollte man sich irgendwie mit den grundlegenden "Störungstheorien" identifizieren können.
 



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